Aktionen bei CS und UBS in Solidarität mit den Gefangenen Klimaaktivist*innen

Letzte Nacht haben wir in Solidarität mit den gefangenen Klimaaktivist*innen mehrere Credit Suisse und UBS Filialen in der Region Bern besucht. Dabei haben wir Geldautomaten überkleistert und ein bisschen Farbe hinterlassen.

Das Ausmass der Repression zeigt auf, wie sehr der Staat sich hinter das Kapital und seine dreckigen Geschäfte stellt. Der Profit als höchste Maxime steht über der Umwelt. Es macht klar: Der Kapitalismus ist nicht reformierbar, er ist das Grundübel. Solange nur der Profit gilt, werden Banken weiter in Umweltzerstörung, Ausbeutung und Krieg investieren. Neben den grossen Investitionen der Banken in den Handel mit fossiler Energie, profitieren sie auch vom Handel mit Kriegsmaterial. Der aktuelle Skandal um den ehemaligen Staatsanwalt und jetzigen Kriegswaffenlobbyisten John McAleese zeigt klar: Auch wenn mit Nuklearwaffen Profit gemacht wird, die CS ist mit dabei und wirbt fleissig um Anleger*innen.

Andererseits zeigt die Repression auf, wie gross die Angst des Staates ist, dass sich junge Menschen zusammenschliessen und an den Grundfesten dieses zerstörerischen Systems rütteln wollen. Die Repression soll einschüchtern. Die Komplizinnenschaft von Staat und Kapital ist der Klassenkampf von Oben. Dem müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen, uns solidarisch vereinen, gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen und den Klassenkampf von Unten entfachen.
Lasst uns solidarisch denen beistehen, die in den Zellen ausharren müssen. Lasst uns aber auch solidarisch ihren Kampf weiterführen. Denn die Bewegung wird sich niemals einkerkern lassen!

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